Wenn man nicht gerade einen Survival-Urlaub gebucht hat, möchte man sich entspannt in die Maschine setzen, am
gewünschten Urlaubsort ankommen, um dann relaxt ins Hotel oder die Unterkunft kutschiert zu werden.
Das reale Leben kann einem da schon mal einen Strich durch die Rechnung machen, denn es orientiert sich nicht an Wunschvorstellungen. Einen film- bzw. drehbuchreifen Start in ihren New-York-Urlaub, einschließlich einer Verfolgungsjagd mit der Polizei, haben fünf französische Touristen erlebt. Bei ihrer Ankunft am John-F.-Kennedy-Flughafen stiegen die Urlauber nicht in ein reguläres Taxi, sondern... unwissentlich in einen Kleinbus ohne Konzession.
Woher soll man als Ortsunkundiger auch wissen, wer eine besitzt, und…wer nicht?
Die Urlauber waren zwar unbedarft, nicht aber ein aufmerksamer Polizist, der den Zündschlüssel des
Kleinbusses durch das geöffnete Fenster abziehen wollte. Der Fahrer, der sich sein Geschäft nicht vermiesen lassen wollte, gab Gas und flüchtete mit den Touristen an Bord. Die Polizei blieb
allerdings nicht untätig, und…nahm die Verfolgung umgehend auf. Der Kleinbus raste über Stock und Stein, äähm…über eine Schnellstraße und durch Wohnviertel. Dabei stieß er gegen ein Tor und
einen Lastwagen. Die Urlauber sahen sich schon auf dem Weg ins Jenseits – vermute ich mal.
Immerhin schrien und beteten sie. Zumindest beichtete das eine der Betroffenen der Zeitung „New York Post“.
Als den Verdächtigen das Wasser bis zum Hals stand, sprangen sie noch während der Fahrt aus dem
Auto.
Sie wurden von den Beamten, die sich nicht hatten abschütteln lassen, mit vorgehaltener Waffe festgenommen. Eine der Urlauberinnen, eine 60-Jährige aus Paris, wurde bei dem Zwischenfall am Arm verletzt.
Da kann ich ja echt froh sein, dass ich dieses Jahr mit dem Arsch zuhause bleibe...